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Psychidae - Typenverzeichnis


√úber (34) Psychidae

Bereits der Grundstock, gebildet durch die Sammlung DANIEL, ist au√üerordentlich artenreich da DANIEL mit seinen zeitgen√∂ssischen Spezialisten in regem Austausch stand. Als im Jahre 1976 √ľberraschend der steirische Spezialist Heinrich MEIER, Knittelfeld, verstarb, mit dem WITT bereits zu dessen Lebzeiten Vorgespr√§che gef√ľhrt hatte, gelangte mit dessen Sammlung ein wohl als in der Geschichte der Lepidopterologie einzigartig zu bezeichnender Fundus an Material dieser Familie ins Museum.. Au√üergew√∂hnlich war nicht nur der Reichtum an Arten und Typen, sondern auch die umfangreichen Serien aus Zuchten, von denen neben den pr√§parierten Imagines und S√§cken jeweils noch leere S√§cke und die geschl√ľpften Parasiten erhalten sind, ebenso Weibchen in Alkohol.

Anfang der 90er Jahre √ľbergab Wilfried ARNSCHEID seine Spezialsammlung. ARNSCHEID hat sich insbesondere durch seine Revision der Gattung Dahlica (Solenobia auct.) einen Namen gemacht. In seine Sammlung war auch der Teil der Sammlung Leo SIEDER, Klagenfurt, gelangt, den dieser nach √úbergabe seiner Sammlung in das Museum Karlsruhe zusammengetragen hatte. Der j√ľngste Zuwachs kam mit der Sammlung Dieter STENGEL, F√ľrth. Mit diesen beiden Sammlungen konnte vor allem das Spektrum der geographischen Verbreitung bei vielen Arten erheblich erweitert werden. Weiter enthielten sie reiches Typenmaterial der im letzten Quartal des 20.Jahrhunderts aus der Westpal√§arktis beschriebenen Arten.



Psychidae - Alkoholsammlung

Die Sammlung der Psychidae-Weibchen in Alkohol umfa√üt heute rund 50 Glasschliffbeh√§lter mit cirka 1800 Glasr√∂hrchen mit gro√üteils Individuen in Serie und d√ľrfte damit der umfassendste Fundus an derartigem Material sein.


Psychidae-Weibchen werden √ľblicherweise in Glasr√∂hrchen konserviert, die mit einem Gummi- oder Kunststoffstopfen, fr√ľher Korkstopfen, fest verschlossen sind. Die Glasr√∂hrchen werden meist zusammen mit den anderen getrockneten Imagines und S√§cken in Insektenk√§sten verwahrt. Die Konservierungsfl√ľssigkeit, 70%iger Alkohol, h√§lt sich oft √ľber Jahrzehnte, nicht selten aber verdunstet sie binnen weniger Jahre und so sind letztendlich die oft unwiederbringlichen Pr√§parate dem Schicksal des Austrocknens ausgeliefert. Aus diesem Grund werden Alkoholpr√§parate grunds√§tzlich bei Erhalt in Standardglasr√∂hrchen √ľberf√ľhrt, die, verschlossen mit einem Wattepfropfen, mit der √Ėffnung nach oben in mit Alkohol gef√ľllte Glast√∂pfe mit eingeschliffenem Deckel eingestellt werden. Somit mu√ü nun nur noch ein bis zweimal j√§hrlich kontrolliert werden da√ü der Alkoholpegel in den T√∂pfen die √Ėffnungen der R√∂hrchen √ľbersteigt. Unter diesen Voraussetzungen ist eine Konservierung des Materials auf Dauer gew√§hrleistet.

Die Röhrchen sind am Boden mit der Präparatenummer versehen so daß die Präparate leicht aufzufinden sind, wenn man von unten durch den Glasboden des Topfes schaut. Die Präparatenummer steckt im Sammlungskasten an entsprechender Stelle, sodaß der Bezug hergestellt ist. Analog wie bei den Genitalpräparaten sind die Daten der Präparate im Computer erfaßt und können nach verschiedenen Suchkriterien gefunden werden.